Arnold Schönberg an Universal-Edition
24. Mai 1928
24/V.1928
Ich sehe:
1. Ungenügende Wendestellen; man
benötigt wenigstens 3 Viertel à
=
60; das ist
also 3 Sekunden respektive 3/60 Minuten
z Bsp also:
1. Ungenügende Wendestellen; man
benötigt wenigstens 3 Viertel à
also 3 Sekunden respektive 3/60 Minuten
z Bsp also:
| 4–5 | ||||
| bei |
|
} 90 | 4 Viertel | = ca 3/60 Minuten |
|
|
4-5 Halben | |||
| 〃 [bei] |
|
120 | 6 Viertel (resp |
= 3/60 〃 [Minuten] |
| 〃 [bei] |
|
180) | 9 〃
[Viertel] (resp |
30/60 〃 [Minuten] |
| 〃 [bei] |
|
40 = | 2 Viertel | |
| 〃 [bei] |
|
30 | 3/Achtel |
2. Die Herren des Quartetts haben sich vielfach über
oder
unter ihre Stimmen hin notiert, was ein oder das andere
Instrument gleichzeitig spielt. Das muss nach der Partitur
ordentlich und sauber [s]ein
unter ihre Stimmen hin notiert, was ein oder das andere
Instrument gleichzeitig spielt. Das muss nach der Partitur
ordentlich und sauber [s]ein
Ich sehe, dass in einzelnen Stimmen die nahezu
ununterbrochen
(mit Rotstift) die Eintragung anderer Stimmen als Stichwort ge-
fordert wird. Ich weiß nicht wessen Handschrift dieser Rotstift (insbesondere
in der Bratsche am Titelblatt) ist und kann nicht recht beurteilen, ob
das wirklich unbedingt nötig ist. Bitte darüber Herrn Kolisch zu befragen. Er
soll das entscheiden. Natürlich soll man nur das Nötige machen, damit
nicht die Wendestellen dadurch gefährdet werden.
(mit Rotstift) die Eintragung anderer Stimmen als Stichwort ge-
fordert wird. Ich weiß nicht wessen Handschrift dieser Rotstift (insbesondere
in der Bratsche am Titelblatt) ist und kann nicht recht beurteilen, ob
das wirklich unbedingt nötig ist. Bitte darüber Herrn Kolisch zu befragen. Er
soll das entscheiden. Natürlich soll man nur das Nötige machen, damit
nicht die Wendestellen dadurch gefährdet werden.
das
Arnold Schönberg, Streichquartett Nr. 3 op. 30;
Handschriftliche Stimmen aus dem ehemaligen Besitz von Rudolf Kolisch (ASGA B 21, Quelle C*).
24/V.1928
Warum schickt man mir das1, ehe es druckfertig gemacht ist? Ist das meine Arbeit???
Ich sehe: 1. Ungenügende Wendestellen; man benötigt wenigstens 3 Viertel à
=
60; das ist also 3 Sekunden respektive 3/60 Minutenz Bsp also:
| 4–5 | ||||
| bei |
|
} 90 | 4 Viertel | = ca 3/60 Minuten |
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4-5 Halben | |||
| bei |
|
120 | 6 Viertel (resp |
= 3/60 Minuten |
| bei |
|
180) | 9
Viertel (resp |
30/60 Minuten |
| bei |
|
40 = | 2 Viertel | |
| bei |
|
30 | 3/Achtel |
2. Die Herren des Quartetts haben sich vielfach über
oder unter ihre Stimmen hin notiert, was ein oder das andere Instrument
gleichzeitig spielt. Das muss nach der Partitur ordentlich und sauber sein
Ich sehe, dass in einzelnen Stimmen die nahezu
ununterbrochen (mit Rotstift) Eintragung anderer
Stimmen als Stichwort gefordert wird. Ich weiß
nicht wessen Handschrift dieser Rotstift (insbesondere in der Bratsche am
Titelblatt) ist und kann nicht recht beurteilen, ob das wirklich unbedingt nötig
ist. Bitte darüber Herrn Kolisch zu befragen. Er
soll das entscheiden. Natürlich soll man nur das Nötige machen, damit nicht
die Wendestellen dadurch gefährdet werden.
das
Arnold Schönberg, Streichquartett Nr. 3 op. 30;
Handschriftliche Stimmen aus dem ehemaligen Besitz von Rudolf Kolisch (ASGA B 21, Quelle C*).
24. Mai 1928
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Hans Heinz Stuckenschmidt Collection
Wien
Archiv
Hans Heinz Stuckenschmidt Collection
Brief, Kopie
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 24. Mai 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.1471.