Hei/Wi.
, 25. Februar 1928.
Herrn
Berlin-Charlottenburg
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Wir bestätigen Ihre Zuschrift vom 22. d. M. und
erwidern höflichst, dass wir der Ansicht waren, dass
Sie die Kritiken1 über „Erwartung“ direkt aus Wiesbaden
erhalten haben. Auch haben wir von einer Zusendung des-
halb abgesehen, weil wir nicht wußten, ob Sie schon
wieder in Berlin sind. Wir gestatten uns, Ihnen gleich-
zeitig die erschienenen Kritiken zur Kenntnisnahme zu
überreichen. Das Werk ist im Januar dreimal (am 22., 24.
und 31.) zur Aufführung gelangt. Über den Februar können
wir erst nach Einlangen der Monatsabrechnung Ihnen Mit-
teilung machen. Wir haben auf Grund der Wiesbadener Auf-
führung an eine grössere Reihe von Bühnen Klavierauszüge
des Werkes verschickt, doch ist es bis jetzt nicht ge-
lungen, weitere Abschlüsse zu tätigen. – Die Erstauf-
führung
2 der „Glücklichen Hand“ in Breslau ist auf den
25. März angesetzt.
Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Sie anfangs
März eine neue Wohnung beziehen und dass Sendungen an
diese neue Adresse zu richten sind. Die Abrechung, die
Ihnen aus dem oben genannten Grund nicht zugestellt

werden konnte, liegt diesem Schreiben bei.
Wir empfehlen uns mit vorzüglicher Hochachtung
Hei/Wi.
, 25. Februar 1928.
Herrn
Berlin-Charlottenburg
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Wir bestätigen Ihre Zuschrift vom 22. d. M. und erwidern höflichst, dass wir der Ansicht waren, dass Sie die Kritiken1 über „Erwartung“ direkt aus Wiesbaden erhalten haben. Auch haben wir von einer Zusendung deshalb abgesehen, weil wir nicht wußten, ob Sie schon wieder in Berlin sind. Wir gestatten uns, Ihnen gleichzeitig die erschienenen Kritiken zur Kenntnisnahme zu überreichen. Das Werk ist im Januar dreimal (am 22., 24. und 31.) zur Aufführung gelangt. Über den Februar können wir erst nach Einlangen der Monatsabrechnung Ihnen Mitteilung machen. Wir haben auf Grund der Wiesbadener Aufführung an eine grössere Reihe von Bühnen Klavierauszüge des Werkes verschickt, doch ist es bis jetzt nicht gelungen, weitere Abschlüsse zu tätigen. – Die Erstaufführung2 der „Glücklichen Hand“ in Breslau ist auf den 25. März angesetzt.
Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Sie anfangs März eine neue Wohnung beziehen und dass Sendungen an diese neue Adresse zu richten sind. Die Abrechung, die Ihnen aus dem oben genannten Grund nicht zugestellt werden konnte, liegt diesem Schreiben bei.
Wir empfehlen uns mit vorzüglicher Hochachtung
DK W

25. Februar 1928


Ort erschlossen

Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection



Brief, Kopie

Zitierhinweis:

Universal-Edition an Arnold Schönberg, 25. Februar 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.20043.

Download:
Dieses Dokument als TEI-XML herunterladen