Arnold Schönberg an Universal-Edition
18. Juli 1922
P. T. U. E. Anbei die Titelblätter.
Bitte schärfen Sie der Druckerei
meinen Standpunkt ein. – Das
Sachregister1 sende ich an Berg. – Sie
sandten mir das Manuskript nicht
zu[m] Vergleich. Leider ist damit ein
Fehler Ihrerseits geschehen. Alle Welt
begeht fortwährend Fehler, die meine
gute Zeit kosten. Lesen Sie meine
Anmerkung auf der ersten Seite –
Bitte schärfen Sie der Druckerei
meinen Standpunkt ein. – Das
Sachregister1 sende ich an Berg. – Sie
sandten mir das Manuskript nicht
zu[m] Vergleich. Leider ist damit ein
Fehler Ihrerseits geschehen. Alle Welt
begeht fortwährend Fehler, die meine
gute Zeit kosten. Lesen Sie meine
Anmerkung auf der ersten Seite –
Alles Uebrige, d. i.
- das vollständige Manuskript (ohne Sach u Namens
register
und Titelblat[t)] - die 〃 [vollständigen] I. II. u III Abzüge
Dieser wird jetzt die – hoffentlich – letzte
Korrektur (vor dem Druck) lesen und
ist [ber]echtigt zu imprimieren. Auch die
beiden Register müssen Sie schließlich noch gehen schl an ihn
senden. –
Korrektur (vor dem Druck) lesen und
ist [ber]echtigt zu imprimieren. Auch die
beiden Register müssen Sie schließlich noch gehen schl an ihn
senden. –
Bitte teilen Sie mir mit,
Oder Uebergeben – es ist ja kein
Geheimnis. Vielleicht könn[en]
Sie ihm diese Nachricht selbst über-
mitteln: er müsste mir aber
ehestens antworten!
Geheimnis. Vielleicht könn[en]
Sie ihm diese Nachricht selbst über-
mitteln: er müsste mir aber
ehestens antworten!
Ich lade ihn ein auf einige Tage
mein Gast in Traunkirchen zu
sein, um ein bischen über unsere
Angelegenheiten und anderes zu
plaudern und auch einige kleine
Differenzen (sehr kleine) unsrer
Abmachung noch zu ordnen.
mein Gast in Traunkirchen zu
sein, um ein bischen über unsere
Angelegenheiten und anderes zu
plaudern und auch einige kleine
Differenzen (sehr kleine) unsrer
Abmachung noch zu ordnen.
Ich bin mit bestem Gruß ([ich]
nehme an, dass ich an Frl
Rothe oder Herrn D. Kalmus
schreibe) Arnold Schönberg
nehme an, dass ich an Frl
Rothe oder Herrn D. Kalmus
schreibe) Arnold Schönberg
18/VII.1922
P. T. U. E. Anbei die Titelblätter. Bitte schärfen Sie der Druckerei
meinen Standpunkt ein. – Das
Sachregister1 sende ich an Berg. – Sie sandten mir
das Manuskript nicht zum Vergleich. Leider
ist damit ein Fehler Ihrerseits geschehen. Alle Welt begeht
fortwährend Fehler, die meine
gute Zeit kosten. Lesen Sie meine Anmerkung auf der ersten Seite –
Alles Uebrige, d. i.
- das vollständige Manuskript (ohne Sach u Namens register und Titelblatt)
- die vollständigen I. II. u III Abzüge
Dieser wird jetzt die – hoffentlich – letzte Korrektur (vor dem Druck) lesen
und ist berechtigt zu imprimieren. Auch
die beiden Register müssen Sie schließlich
noch
an ihn senden. –
Die Probedrucke des Titelblattes zuerst an mich. Die muss wohl Herr
Stein nicht erst sehen?
Oder Uebergeben[?] – es ist ja kein
Geheimnis. Vielleicht können
Sie ihm diese Nachricht selbst übermitteln: er müsste mir aber ehestens antworten!
Ich lade ihn ein auf einige Tage mein Gast in Traunkirchen zu sein, um ein bischen über unsere
Angelegenheiten und anderes zu plaudern und auch einige kleine
Differenzen (sehr kleine) unsrer Abmachung
noch zu ordnen.
Ich bin mit bestem Gruß (ich
nehme an, dass ich an Frl
Rothe oder Herrn D. Kalmus
schreibe)
Arnold Schönberg
18/VII.1922
18. Juli 1922
Ort erschlossen
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Brief
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 18. Juli 1922, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.648.