Arnold Schönberg an Universal-Edition
22. Juli 1912
Lieber Herr Direktor, anbei die Unter-
[sch]riften1. Die über das Geld bezieht sich auch
auf jene 200 Mark, die ich von Ihnen noch
rest bekommen soll. Diese bitte ich Sie mir
am besten umgehend hieher zu senden. Ich
freue mich sehr, dass wir uns nun doch geeinigt
haben. Schade nur, dass nicht alles bei der U. E.
kommt. – Pierrot lunair wird wohl unbe-
dingt als Partitur erscheinen müßen. Aber darüber sprechen
wir noch. Mündlich werde ich Ihnen das noch klarlegen.
[sch]riften1. Die über das Geld bezieht sich auch
auf jene 200 Mark, die ich von Ihnen noch
rest bekommen soll. Diese bitte ich Sie mir
am besten umgehend hieher zu senden. Ich
freue mich sehr, dass wir uns nun doch geeinigt
haben. Schade nur, dass nicht alles bei der U. E.
kommt. – Pierrot lunair wird wohl unbe-
dingt als Partitur erscheinen müßen. Aber darüber sprechen
wir noch. Mündlich werde ich Ihnen das noch klarlegen.
Ich arbeite (Vorarbeiten) augenblicklich an einem
sehr umfangreichen Werk2 über das ich Ihnen demnächst näheres
sagen werde. Hoffentlich sind Sie bald in Berlin.
sehr umfangreichen Werk2 über das ich Ihnen demnächst näheres
sagen werde. Hoffentlich sind Sie bald in Berlin.
Mit herzlichen Grüßen Ihr
Arnold Schönberg
Unter
[sch]riften
sehr umfangreichen Werk
Pläne für ein
vokal-instrumentales Werk. Frühe Überlegungen galten einer
Dramatisierung von August Strindberg, Jakob ringt und dem Schlusskapitel
aus Honoré de Balzac, Séraphita
(Seraphitas Himmelsfahrt). „Ich höre von Webern über Ihre Pläne mit Seraphita u. bin von dem Gedanken allein auf’s tiefste
bewegt.“ (Alban Berg an Arnold Schönberg, 30. Juli 1912; ASCC
19788); „Abends les’ ich dann noch ein wenig in Seraphita, das ich zwar schon in
Wien gelesen hatte, aber
nun, wo ich höre, daß Sie, verehrter Herr Schönberg daran arbeiten, mit erneuter, höchster
Begeisterung – verschlinge.“ (Alban Berg an Arnold Schönberg, 3. August
1912; ASCC 19789).
22/7. 1912
Carlshagen auf Usedom, Villa
Concordia.
Lieber Herr Direktor, anbei die Unter
schriften1. Die über das Geld bezieht sich auch
auf jene 200 Mark, die ich von
Ihnen noch rest bekommen soll. Diese bitte ich Sie mir am besten umgehend hieher zu senden. Ich freue mich sehr,
dass wir uns nun doch geeinigt haben. Schade nur, dass nicht alles bei der
U. E.
kommt. – Pierrot lunair wird wohl unbedingt als Partitur erscheinen müßen. Aber darüber sprechen
wir noch. Mündlich werde ich Ihnen das noch klarlegen.
Ich arbeite (Vorarbeiten) augenblicklich an einem sehr umfangreichen Werk2 über das ich Ihnen demnächst näheres sagen werde. Hoffentlich sind
Sie bald in Berlin.
Mit herzlichen Grüßen Ihr
Arnold Schönberg
Unter
[sch]riften
sehr umfangreichen Werk
Pläne für ein
vokal-instrumentales Werk. Frühe Überlegungen galten einer
Dramatisierung von August Strindberg, Jakob ringt und dem Schlusskapitel
aus Honoré de Balzac, Séraphita
(Seraphitas Himmelsfahrt). „Ich höre von Webern über Ihre Pläne mit Seraphita u. bin von dem Gedanken allein auf’s tiefste
bewegt.“ (Alban Berg an Arnold Schönberg, 30. Juli 1912; ASCC
19788); „Abends les’ ich dann noch ein wenig in Seraphita, das ich zwar schon in
Wien gelesen hatte, aber
nun, wo ich höre, daß Sie, verehrter Herr Schönberg daran arbeiten, mit erneuter, höchster
Begeisterung – verschlinge.“ (Alban Berg an Arnold Schönberg, 3. August
1912; ASCC 19789).
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 22. Juli 1912, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.6996.