Arnold Schönberg an Universal-Edition
25. Oktober 1921
Lieber Herr Direktor, anbei das Muster für das Noten-
papier. Die Größe ist nicht ungewöhnlich; jedenfalls nach meiner
Erfahrung weder beim Schreiben, noch beim Dirigieren ein
Hindernis. – Dagegen sind folgende Vorteile vorhanden.
papier. Die Größe ist nicht ungewöhnlich; jedenfalls nach meiner
Erfahrung weder beim Schreiben, noch beim Dirigieren ein
Hindernis. – Dagegen sind folgende Vorteile vorhanden.
- 1. Ausgiebige Breite; wenn man die Instrumente am
Rand
bezeichnet hat, reicht das für eine größere Zahl von Takten. - 2. der Abstand zweier Systeme voneinander ist so groß, dass
man viel besser auskommt, als sonst bei Partitur Papieren, was oft
sehr unangenehm ist. - 3. die vorzügliche Qualität und Stärke des
Papieres (eine andere
werde ich nicht akzeptieren) welches beim Radieren nicht wellig
wird und nachher nicht beim Schreiben nicht fließt!
Fragen Sie am besten Geidel; der ist solid.
zu nehmen. Wahrscheinlich nehmen auch andere meiner
Bekannten. Vielleicht auch Zemlinsky (fragen Sie ihn)
Bekannten. Vielleicht auch Zemlinsky (fragen Sie ihn)
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das Papier
in der allerbesten Qualität machen ließen. Es ist
so etwas schon lange ein Bedürfnis.
in der allerbesten Qualität machen ließen. Es ist
so etwas schon lange ein Bedürfnis.
Lieber Herr Direktor, anbei das Muster für das Notenpapier. Die Größe ist nicht ungewöhnlich; jedenfalls nach meiner
Erfahrung weder beim Schreiben, noch beim Dirigieren ein Hindernis. –
Dagegen sind folgende Vorteile vorhanden.
- 1. Ausgiebige Breite; wenn man die Instrumente am Rand bezeichnet hat, reicht das für eine größere Zahl von Takten.
- 2. der Abstand zweier Systeme voneinander ist so groß, dass man viel besser auskommt, als sonst bei Partitur Papieren, was oft sehr unangenehm ist.
- 3. die vorzügliche Qualität und Stärke des Papieres (eine andere werde ich nicht akzeptieren) welches beim Radieren nicht wellig wird und nachher beim Schreiben nicht fließt!
Fragen Sie am besten Geidel; der ist solid.
Ich bin überzeugt, dass Schreker, Bittner
Wellesz und andere sehr gerne von diesem Papier auch werden haben wollen.
Ich beabsichtige für meine Person wenigstens 200 Bogen zu nehmen. Wahrscheinlich nehmen auch andere meiner
Bekannten. Vielleicht auch Zemlinsky
(fragen Sie ihn)
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das Papier in der allerbesten Qualität machen ließen. Es ist so etwas schon lange
ein Bedürfnis.
25. Oktober 1921
27. Oktober 1921
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Brief
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 25. Oktober 1921, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.7059.