Liebes Fräulein Rothe, bitte, ich muss das Geld
doch anders disponieren.
Ich brauche mindestens 1500 Schilling
und womöglich 500 Mark. Ich glaube es
ist noch ein Rest da von der Gage vom
v[or]igen Monat. So wird das vielleicht
ausgehen. Jedenfalls wäre es mir lieb,
wenn ich soviel, als überhaupt dispo-
nibel ist, beheben könnte. Aber wenigstens
1500 Schilling.
Könnten Sie mir womöglich die
Schillinge wenigstens gleich durch
[m]einen Sohn senden. Wenn nicht
so einen möglichst großen Teil.
Ich habe mich sehr verrechnet!
Viele herzl. Grüße Ihr Arnold Schönberg
Das andere müsste ich dann morgen
holen lassen können.
Beifolgend die Manuskripte1 von den
fünf kleineren Stücken und den drei Stücken des
Anhanges
Liebes Fräulein Rothe, bitte, ich muss das Geld doch anders disponieren.
Ich brauche mindestens 1500 Schilling und womöglich 500 Mark. Ich glaube es ist noch ein Rest da von der Gage vom vorigen Monat. So wird das vielleicht ausgehen. Jedenfalls wäre es mir lieb, wenn ich soviel, als überhaupt disponibel ist, beheben könnte. Aber wenigstens 1500 Schilling.
Könnten Sie mir womöglich die Schillinge wenigstens gleich durch meinen Sohn senden. Wenn nicht so einen möglichst großen Teil.
Ich habe mich sehr verrechnet!
Viele herzl. Grüße Ihr Arnold Schönberg
Das andere müsste ich dann morgen holen lassen können.
Beifolgend die Manuskripte1 von den fünf kleineren Stücken und den drei Stücken des Anhanges

5. Jänner 1926 (unsicher)


Datierung von unbekannter Hand

Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection

Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 5. Jänner 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.7149.

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