Arnold Schönberg an Universal-Edition
5. Juli 1926
5/VII.1926
Lieber Herr Direktor, ich habe neulich schon im Vorbei-
gehen daran erinnert, dass die 500 Mark-Vergütung
nunmehr wieder fällig ist.
gehen daran erinnert, dass die 500 Mark-Vergütung
nunmehr wieder fällig ist.
Darf ich Sie bitten, Sie mir entweder heute
durch meinen Sohn, oder morgen vormittag vor
½ 11h in die Wiedner Hauptstraße zu senden.
durch meinen Sohn, oder morgen vormittag vor
½ 11h in die Wiedner Hauptstraße zu senden.
Es werden dieser Tage ca 300 Mk von meiner
Gage bei Ihnen eingezahlt werden (oder ist das schon da).
Eventuell werde ich Sie dann noch vorher um Auszahlung
des Gegenwertes ersuchen.
Gage bei Ihnen eingezahlt werden (oder ist das schon da).
Eventuell werde ich Sie dann noch vorher um Auszahlung
des Gegenwertes ersuchen.
Ich sehe Sie doch noch vor Ihrer Abreise!
Herzlichste Grüße Ihr
NB der Aufsatz von Herrn Dr
Tischer hat mich
in keiner Weise überzeugt. Auch die Gegenüberstellung
der Summen sagt gar nichts, da er ja selbst vorher zugiebt, dass die österreichischen
Tantiemen durch die leichte Musik mehr ausmachen. Hier kommt aber eben
auf unsereins gar nichts!
in keiner Weise überzeugt. Auch die Gegenüberstellung
der Summen sagt gar nichts, da er ja selbst vorher zugiebt, dass die österreichischen
Tantiemen durch die leichte Musik mehr ausmachen. Hier kommt aber eben
auf unsereins gar nichts!
Zahnärzten
Praxis Dr. Albin Oppenheim.
5/VII.1926
Lieber Herr Direktor, ich habe neulich schon im Vorbeigehen daran erinnert, dass die 500 Mark-Vergütung nunmehr
wieder fällig ist.
Darf ich Sie bitten, Sie mir entweder heute durch meinen Sohn, oder morgen vormittag vor
½ 11h in die Wiedner Hauptstraße zu
senden.
Es werden dieser Tage ca 300 Mk von meiner Gage bei Ihnen eingezahlt werden
(oder ist das schon da). Eventuell werde ich Sie dann noch vorher um
Auszahlung des Gegenwertes ersuchen.
Ich sehe Sie doch noch vor Ihrer Abreise!
Ich bin jetzt bei Zahnärzten1 und werde,
wie gesagt, frisch erzeugt.
NB der Aufsatz von Herrn Dr
Tischer hat mich in keiner Weise
überzeugt. Auch die Gegenüberstellung der Summen sagt gar nichts, da er
ja selbst vorher zugiebt, dass die österreichischen
Tantiemen durch die leichte Musik mehr ausmachen. Hier kommt aber eben
auf unsereins gar nichts!
Zahnärzten
Praxis Dr. Albin Oppenheim.
5. Juli 1926
Ort erschlossen
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Brief
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 5. Juli 1926, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.7168.