Lieb. Herrn
Schönberg.
Ihre s. D.Pelleas und
Melisande
“ soll Mitte
Oktober mit dem philh.
Orch.
geprobt werden; na-
türlich nur, wenn wir
nach den Satzungen
unseres Vertrages das Verlags-
recht erwerben können.
Nach der Probe wird sich
Fried entscheiden, ob
er das Werk noch in die-
sem Winter aufführen1
wird. Schicken Sie die
bessere Partitur2; der an-
dere
3 wird das Werk doch

nicht aufführen. Das gebe
ich Ihnen hiermit schrift-
lich.
Viele Grüsse Ihr
Lieb. Herrn Schönberg.
Ihre symphonische Dichtung „Pelleas und Melisande“ soll Mitte Oktober mit dem philh. Orch. geprobt werden; natürlich nur, wenn wir nach den Satzungen unseres Vertrages das Verlagsrecht erwerben können. Nach der Probe wird sich Fried entscheiden, ob er das Werk noch in diesem Winter aufführen1 wird. Schicken Sie die bessere Partitur2; der andere3 wird das Werk doch nicht aufführen. Das gebe ich Ihnen hiermit schriftlich.
Viele Grüsse Ihr
M. M.

1. Oktober 1909


Datierung und Ort laut Poststempel

The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection

Postkarte

Zitierhinweis:

Verlag Dreililien an Arnold Schönberg, 1. Oktober 1909, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.13037.

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