Verlag Dreililien an Arnold Schönberg
1. Oktober 1909
Lieb. Herrn
Schönberg.
Schönberg.
Ihre s. D. „Pelleas und
Melisande“ soll Mitte
Oktober mit dem philh.
Orch. geprobt werden; na-
türlich nur, wenn wir
nach den Satzungen
unseres Vertrages das Verlags-
recht erwerben können.
Nach der Probe wird sich
Fried entscheiden, ob
er das Werk noch in die-
sem Winter aufführen1
wird. Schicken Sie die
bessere Partitur2; der an-
dere3 wird das Werk doch
Melisande“ soll Mitte
Oktober mit dem philh.
Orch. geprobt werden; na-
türlich nur, wenn wir
nach den Satzungen
unseres Vertrages das Verlags-
recht erwerben können.
Nach der Probe wird sich
Fried entscheiden, ob
er das Werk noch in die-
sem Winter aufführen1
wird. Schicken Sie die
bessere Partitur2; der an-
dere3 wird das Werk doch
nicht aufführen. Das gebe
ich Ihnen hiermit schrift-
lich.
ich Ihnen hiermit schrift-
lich.
Viele Grüsse Ihr
aufführen
Partitur
Nachgewiesene Quellen: Partiturreinschrift,
autograph (ASGA B 10, Quelle C); Partiturabschrift, möglicherweise
autograph; zugleich Autographiervorlage für den Erstdruck, verschollen
(ASGA B 10, Quelle G*). Die Existenz einer Partiturabschrift
geht aus Verlag Dreililien an Arnold
Schönberg, 15. Oktober 1908 hervor; Herstellungszeitpunkt
nicht ermittelt.
der andere
Eventuell Oskar Nedbal: Am 2. September hatte Richard
Strauss
Arnold Schönberg geraten
„sich die [von Strauss
retournierten] Stücke von einem befreundeten Dirigenten vielleicht
Löwe oder Nedbal mal in ein paar Proben
vorspielen“ zu lassen (Richard Strauss an Arnold Schönberg, 2.
September 1909; ASCC
19601). Schönberg erwähnt eine Aufführungsabsicht Nedbals in Arnold Schönberg an Verlag Dreililien, 30. Dezember
1909.
Lieb. Herrn
Schönberg.
Ihre symphonische Dichtung „Pelleas und Melisande“ soll Mitte
Oktober mit dem philh.
Orch. geprobt werden; natürlich nur, wenn wir nach den Satzungen unseres Vertrages das Verlagsrecht erwerben können. Nach der Probe wird sich
Fried entscheiden, ob er das Werk noch
in diesem Winter aufführen1
wird. Schicken Sie die bessere Partitur2; der andere3 wird das Werk doch nicht aufführen. Das gebe
ich Ihnen hiermit schriftlich.
aufführen
Partitur
Nachgewiesene Quellen: Partiturreinschrift,
autograph (ASGA B 10, Quelle C); Partiturabschrift, möglicherweise
autograph; zugleich Autographiervorlage für den Erstdruck, verschollen
(ASGA B 10, Quelle G*). Die Existenz einer Partiturabschrift
geht aus Verlag Dreililien an Arnold
Schönberg, 15. Oktober 1908 hervor; Herstellungszeitpunkt
nicht ermittelt.
der andere
Eventuell Oskar Nedbal: Am 2. September hatte Richard
Strauss
Arnold Schönberg geraten
„sich die [von Strauss
retournierten] Stücke von einem befreundeten Dirigenten vielleicht
Löwe oder Nedbal mal in ein paar Proben
vorspielen“ zu lassen (Richard Strauss an Arnold Schönberg, 2.
September 1909; ASCC
19601). Schönberg erwähnt eine Aufführungsabsicht Nedbals in Arnold Schönberg an Verlag Dreililien, 30. Dezember
1909.
1. Oktober 1909
Datierung und Ort laut Poststempel
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Postkarte
Zitierhinweis:
Verlag Dreililien an Arnold Schönberg, 1. Oktober 1909, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.13037.