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PT UE, um die Herausgabe einer englischen Uebersetzung mei-
ner Harmonielehre zu ermöglichen, will ich weitestes Entge-
genkommen beweisen und erkläre mich darum bereit, mit Herrn
J. I. Becker darüber zu verhandeln.
Von vornherein aber muss ich Sie bitten, dafür zu sorgen, dass
folgende Bedingungen akzeptiert werden:
I. Die Ausgabe muss ungekürzt sein und darf keine Zusätze ent
halten, die nicht ausserhalb meines Textes stehen und als Zu-
sätze von fremder Hand deutlich bezeichnet sind (Anmerkung
des Uebersetzers): Selbstverständlich dürfen aber solche Zu -
sätze höchstens erläuternd, niemals aber polemisch sein.
II. Die Ausg[e]abe sollte nur für Amerika sein und es wäre
das Recht auf eine englische Ausgabe ausdrück-
lich zu reservieren. Denn Englisch und Amerikanisch sind
zwei Sprachen!
III. Den Originalvertrag zwischen der UE, dem Uebersetzer und der amerikanischen
Vertretung möchte ich mitunterzeichnen, um volle Wahrung
meiner Interessen sichern zu können.
000000000000
ad Stuckenschmied: Material ist ihm einstweilen nicht zu
senden, da er mir noch nichts verbindliches geschrieben hat.
000000000000
ad Maria Culp: ich muss Sie bitten, an Frau Culp einen Brief
von einem Advokaten schreiben zu lassen, in welchem ihr ein
Termin von acht Tagen gesetzt wird.
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Das Pariser Konzert mit Frau Freund dürfte zustandekommen.
Ausserdem noch eines1, in welchem ich eventuell die Urauffüh[r]
rung der Suite dirigieren werde. Ferner werde ich einen Vor-
trag
2 in französischer Sprache in der Sorbonne halten.
Sonst ist einstweilen nicht viel los.
Mit besten Grüssen bin ich Ihr
31.X.1927
PT UE, um die Herausgabe einer englischen Uebersetzung meiner Harmonielehre zu ermöglichen, will ich weitestes Entgegenkommen beweisen und erkläre mich darum bereit, mit Herrn J. I. Becker darüber zu verhandeln.
Von vornherein aber muss ich Sie bitten, dafür zu sorgen, dass folgende Bedingungen akzeptiert werden:
I. Die Ausgabe muss ungekürzt sein und darf keine Zusätze enthalten, die nicht ausserhalb meines Textes stehen und als Zusätze von fremder Hand deutlich bezeichnet sind (Anmerkung des Uebersetzers): Selbstverständlich dürfen aber solche Zu sätze höchstens erläuternd, niemals aber polemisch sein.
II. Die Ausgabe sollte nur für Amerika sein und es wäre das Recht auf eine englische Ausgabe ausdrücklich zu reservieren. Denn Englisch und Amerikanisch sind zwei Sprachen!
III. Den Originalvertrag zwischen der UE, dem Uebersetzer und der amerikanischen Vertretung möchte ich mitunterzeichnen, um volle Wahrung meiner Interessen sichern zu können.
000000000000
ad Stuckenschmied: Material ist ihm einstweilen nicht zu senden, da er mir noch nichts verbindliches geschrieben hat.
000000000000
ad Maria Culp: ich muss Sie bitten, an Frau Culp einen Brief von einem Advokaten schreiben zu lassen, in welchem ihr ein Termin von acht Tagen gesetzt wird.
000000000000
Das Pariser Konzert mit Frau Freund dürfte zustandekommen. Ausserdem noch eines1, in welchem ich eventuell die Urauffüh rung der Suite dirigieren werde. Ferner werde ich einen Vortrag2 in französischer Sprache in der Sorbonne halten.
Sonst ist einstweilen nicht viel los.
Mit besten Grüssen bin ich Ihr
Arnold Schönberg

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 31. Oktober 1927, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.1389.

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