Universal-Edition an Arnold Schönberg
10. April 1928
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6.
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon No.57-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, 10. April 1928.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6.
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon No.57-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, 10. April 1928.
Herrn
Professor Arnold Schönberg,
Berlin-Westend,
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Ich danke Ihnen verbindlichst für Ihre Zeilen
vom 4. April, aus denen ich zunächst Ihre Stellung-
nahme bezüglich der „Gurrelieder“-Aufführung in
Amerika entnommen habe. Wir werden also an Stock Ent-
sprechendes schreiben und ich hoffe zuversichtlich,
dass sich der langgehegte Plan, dass Sie selbst die
„Gurrelieder“ in Amerika dirigieren, nun endlich wird
realisieren lassen. Ich lasse jedenfalls unter Hinweis
auf den grossen Erfolg, den Sie in London1 mit dem Werk
erzielt haben, diesbezüglich nochmals an unsere amerika-
nische Vertretung schreiben, um dort zu veranlassen,
dass alles nur irgend wie Mögliche in dieser Richtung
unternommen wird.
vom 4. April, aus denen ich zunächst Ihre Stellung-
nahme bezüglich der „Gurrelieder“-Aufführung in
Amerika entnommen habe. Wir werden also an Stock Ent-
sprechendes schreiben und ich hoffe zuversichtlich,
dass sich der langgehegte Plan, dass Sie selbst die
„Gurrelieder“ in Amerika dirigieren, nun endlich wird
realisieren lassen. Ich lasse jedenfalls unter Hinweis
auf den grossen Erfolg, den Sie in London1 mit dem Werk
erzielt haben, diesbezüglich nochmals an unsere amerika-
nische Vertretung schreiben, um dort zu veranlassen,
dass alles nur irgend wie Mögliche in dieser Richtung
unternommen wird.
Dass Sie den Vortrag über die „Glückliche Hand“
für den „Anbruch“ derzeit nicht hergeben wollen, be-
dauern wir aufrichtig. Wir hatten uns von der Veröffent-
lichung Ihres Vortrages ja auch gerade im Zusammenhang
mit der Veröffentlichung der Aufführungsberichte2 eine
starke propagandistische Wirkung erwartet. Der „Anbruch“
würde sich übrigens ja auch mit einem Zweitdruck begnügen,
für den „Anbruch“ derzeit nicht hergeben wollen, be-
dauern wir aufrichtig. Wir hatten uns von der Veröffent-
lichung Ihres Vortrages ja auch gerade im Zusammenhang
mit der Veröffentlichung der Aufführungsberichte2 eine
starke propagandistische Wirkung erwartet. Der „Anbruch“
würde sich übrigens ja auch mit einem Zweitdruck begnügen,
Aufführungen der „Erwartung“ fanden in Wies-
baden bisher am 22., 24., 31. Januar und 17. Februar
statt. Die „Glückliche Hand“ ist, soweit wir aus dem
Bühnenspielplan ersehen konnten, in Breslau bisher
zweimal aufgeführt3 worden.
baden bisher am 22., 24., 31. Januar und 17. Februar
statt. Die „Glückliche Hand“ ist, soweit wir aus dem
Bühnenspielplan ersehen konnten, in Breslau bisher
zweimal aufgeführt3 worden.
Mit verbindlichen Empfehlungen und herzlichen
Grüssen Ihr ergebener
Grüssen Ihr ergebener
London
Aufführungsberichte
zweimal aufgeführt
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6.
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon No.57-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, 10. April 1928.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6.
Musikvereinsgebäude
Telegr. Adr.: Musikedition, Wien. A. B. C. Code 5th Ed. Mosse Code.
Telefon No.57-5-85 Serie. Bank-Konto: Zentral-Europä-
ische Länderbank Wien. Postsparkassen-Kto. 57557.
Wien, 10. April 1928.
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Ich danke Ihnen verbindlichst für Ihre Zeilen
vom 4. April, aus denen ich zunächst Ihre
Stellungnahme bezüglich der „Gurrelieder“-Aufführung in
Amerika entnommen habe. Wir werden also an
Stock Entsprechendes schreiben und ich hoffe zuversichtlich, dass
sich der langgehegte Plan, dass Sie selbst die „Gurrelieder“ in Amerika
dirigieren, nun endlich wird realisieren lassen. Ich lasse jedenfalls unter
Hinweis auf den grossen Erfolg, den Sie in London1 mit dem Werk erzielt
haben, diesbezüglich nochmals an unsere amerikanische Vertretung schreiben, um
dort zu veranlassen, dass alles nur irgend wie Mögliche in dieser Richtung
unternommen wird.
Dass Sie den Vortrag über die „Glückliche Hand“ für den „Anbruch“ derzeit nicht
hergeben wollen, bedauern wir aufrichtig. Wir hatten uns von der Veröffentlichung Ihres Vortrages ja auch gerade im Zusammenhang mit
der Veröffentlichung der Aufführungsberichte2 eine starke propagandistische Wirkung erwartet. Der
„Anbruch“ würde sich übrigens ja auch
mit einem Zweitdruck begnügen, falls Sie den Vortrag
zuvor im Christian science Monitor veröffentlichen wollen.
Aufführungen der „Erwartung“ fanden in Wiesbaden bisher am 22., 24., 31.
Januar und 17. Februar
statt. Die „Glückliche Hand“ ist, soweit wir
aus dem Bühnenspielplan ersehen konnten, in Breslau bisher
zweimal aufgeführt3 worden.
London
Aufführungsberichte
zweimal aufgeführt
10. April 1928
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 10. April 1928, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.17599.