26.VIII.1932
An die UE
Lieber Herr Dr. Kalmus,
es tut mir sehr leid, dass ich Ihren Wunsch vom 17.VIII
nicht erfüllen kann. Nach Ihrer telegrafischen Zustimmung1 habe
ich sofort eine Sache, die ich in Raten hätte weiterbezahlen kön-
nen, in bar ausbezahlt und bin nun nicht mehr Herr diese Betrages.
Es tut mir wirklich leid, Sie also um Auszahlung wie am 5.8 verab-
redet
, bitten zu müssen. Auch an Eberle (wie ich Ihnen ja heute
telegrafierte).
Dagegen bin ich selbstverständlich auch mit Ihrem Wunsch
zu Punkt 4 einverstanden und bitte Sie diesen in den Vertrags-
entwurf, den Sie für solche Zwecke anfertigen wollen, mit aufzu-
nehmen.
Diesem Briefe liegt bei ein Verzeichnis2 kleiner Aenderun-
gen und Nachträge, die im Interesse einer dauernden Befriedung
nötig sind. Ebenso meine Wünsche für die Urheberrechtsabtretung-
en, die ich gerne einheitlich und für „ew[e]ige Zei-
ten“ geregelt sehen würde:
Bezüglich Benno Balan, bitte ich Sie an meinen Rechtsanwalt
Dr. Walter Basch, Notar, Berlin W Lützowstrasse 83 zu schreiben.
Ich werde dieser Tage auch alles mit ihm besprechen, sodass Sie
auf Ihren Brief gleich eine recht aufschlussreiche Antwort be-
kommen werden. Am besten schreiben Sie ungefähr den letzten Pas-
sus Ihres Briefes vom 17.
Ich hoffe recht bald von Ihnen Antwort zu haben und bitte
die Einzahlung zur Hälfte auf mein Konto bei
die andere Hälfte dagegen auf mein
Konto Nummer:
121518 bei Postscheckamt Berlin
zu leisten.
Ich bin inzwischen mit vielen herzlichen Grüssen, Ihr

der sich sehr freut, dass nun wieder ein persönlich gutes Ver-
hältnis bestehen kann. Ich bin ja kein Streithammel mehr!
26.VIII.1932
An die UE
Lieber Herr Dr. Kalmus,
es tut mir sehr leid, dass ich Ihren Wunsch vom 17.VIII nicht erfüllen kann. Nach Ihrer telegrafischen Zustimmung1 habe ich sofort eine Sache, die ich in Raten hätte weiterbezahlen können, in bar ausbezahlt und bin nun nicht mehr Herr diese Betrages. Es tut mir wirklich leid, Sie also um Auszahlung wie am 5.8 verabredet, bitten zu müssen. Auch an Eberle (wie ich Ihnen ja heute telegrafierte).
Dagegen bin ich selbstverständlich auch mit Ihrem Wunsch zu Punkt 4 einverstanden und bitte Sie diesen in den Vertragsentwurf, den Sie für solche Zwecke anfertigen wollen, mit aufzunehmen.
Diesem Briefe liegt bei ein Verzeichnis2 kleiner Aenderungen und Nachträge, die im Interesse einer dauernden Befriedung nötig sind. Ebenso meine Wünsche für die Urheberrechtsabtretungen, die ich gerne einheitlich und für „ewige Zeiten“ geregelt sehen würde:
Bezüglich Benno Balan, bitte ich Sie an meinen Rechtsanwalt Dr. Walter Basch, Notar, Berlin W Lützowstrasse 83 zu schreiben. Ich werde dieser Tage auch alles mit ihm besprechen, sodass Sie auf Ihren Brief gleich eine recht aufschlussreiche Antwort bekommen werden. Am besten schreiben Sie ungefähr den letzten Passus Ihres Briefes vom 17.
Ich hoffe recht bald von Ihnen Antwort zu haben und bitte die Einzahlung zur Hälfte auf mein Konto bei
die andere Hälfte dagegen auf mein Konto Nummer:
121518 bei Postscheckamt Berlin zu leisten.
Ich bin inzwischen mit vielen herzlichen Grüssen, Ihr

der sich sehr freut, dass nun wieder ein persönlich gutes Ver
hältnis bestehen kann. Ich bin ja kein Streithammel mehr!

26. August 1932


Ort erschlossen

The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection


Brief, Kopie

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 26. August 1932, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.2264.

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