Arnold Schönberg an Verlag Dreililien
1911?
[...] Lieber Herr Marschalk!
Dr. Anton von Webern kennen Sie ja
eigentlich.
Aber: ich muss Ihnen noch etwas zu ihm sagen.
Nämlich:
Das ist eine Nummer!!!!
Wenn Sie halbwegs soviel Courage noch haben, wie seinerzeit mit mir, dann:
erwerben Sie ihn augenblicklich für Ihren Verlag!
Oder aber: Helfen Sie ihm sonst zu einem Verleger.
[...]
Aber: ich muss Ihnen noch etwas zu ihm sagen.
Nämlich:
Das ist eine Nummer!!!!
Wenn Sie halbwegs soviel Courage noch haben, wie seinerzeit mit mir, dann:
erwerben Sie ihn augenblicklich für Ihren Verlag!
Oder aber: Helfen Sie ihm sonst zu einem Verleger.
[...]
... Lieber Herr Marschalk!
Dr. Anton von Webern kennen Sie ja
eigentlich. Aber: ich muss Ihnen noch etwas zu ihm sagen. Nämlich:
Das ist eine Nummer!!!! Wenn Sie halbwegs soviel Courage noch haben,
wie seinerzeit mit mir, dann: erwerben Sie ihn augenblicklich für Ihren Verlag! Oder aber:
Helfen Sie ihm sonst zu einem Verleger.
...
1911 (unsicher)
Wortlaut folgt Verlag Dreililien an Alban Berg, 7. April 1913. Berg erkundigte sich nach Schönbergs Engagement als Reaktion auf die
Behauptung, dass Schönberg sich nie beim
Verleger für die Werke Bergs und Anton Weberns eingesetzt hätte (Die Zeit 1913a, S. 6)
Österreichische Nationalbibliothek
Wien
Musiksammlung
F21 Berg
Wien
Musiksammlung
F21 Berg
Brief
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Verlag Dreililien, 1911?, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.23309.