Ich schlage vor;
1. Die Beilagenbetreffenden
Notenbeispiele
sind jedes für sich auf soviel einzelne Blätter
(deren Rückseite leer bleibt) zu drucken als sie Seiten haben.
2. diese Blätter werden dem Buch lose beigegeben;
z. Bsp in einer Papierschleife oder einem Kreuzband auf der
letzten Seite (wie Karten in Führern.
3. Außen die Beilagen werden nummeriert: Beilage I II A, B C
A1, A2 A3 etc
4. Einem dieser Blättern wird eine eigenes Blatt angehängt
beigefügt, welches Anweisungen für die Anklebung der Beispiele
enthält. U. zw. [...] beispielsweise
1) Beilage A1 u A2: ([...] Notenbeispiel XY wird auf der Seite m, n
o, p.... erwähnt und ist darum am besten mittels Falz an Seite a –

so anzuhängen, dass sie sie herausgeklappt werden und manmit dem fürauf den folgenden Text Seiten
stehenden Text verglichen werden kann.
2) Beilage B
– – – – – –
3) Beilage C – – –
u s. w:
Ich habe leider das Exemplar nicht mit, sonst würde ich
Ihnen das noch besser sagen können.
Es ließe sich nämlich zuerst das Allgemeine, welches
für alle Beilagen gleich bleibt sagen und dann das
besondere (die Seite, rechts oder links etc)
und zwar ungefähr so:
„Diese Beilagen sollensind an Falzen so angehängt werden,anzuhängen,
*dass sie nach außen umgeklappt werden können und
bei den angegeben[en] Seiten auf die sich auf deren Text sich auf
sie bezieht mitverglichen werden können. Sie werden somit entweder
am besten vor den niedrigsten Seiten den betreffenden Stellen
als Fortsetzung einer linken Seite, links aufklappbar oder
nach der letzten Stelle als rechte Seite rechts aufklapp[b]ar ange-
bracht.“ *
Alle Beilagen müssen dann entsprechend gedruckt werden; so wie
ich sage: jede Seite auf ein eigenes Blatt mit leerer Rückseite.
Ich glaube das ist die beste Lösung. Weil sie einem guten und in-
telligenten Buchbinder nicht vorgreift, wenn der etwas besseres
weiß.
Bitte benachrichtigen Sie mich, ob Sie das so machen
Beste Grüße
23. August 1922
Ich schlage vor;
1. Die betreffenden Notenbeispiele sind jedes für sich auf soviel einzelne Blätter (deren Rückseite leer bleibt) zu drucken als sie Seiten haben.
2. diese Blätter werden dem Buch lose beigegeben; z. Bsp in einer Papierschleife oder einem Kreuzband auf der letzten Seite (wie Karten in Führern.
3. die Beilagen werden nummeriert: Beilage A, B C A1, A2 A3 etc
4. Einem dieser Blätter wird ein eigenes Blatt angehängt , welches Anweisungen für die Anklebung der Beispiele enthält. U. zw. [...] beispielsweise
1) Beilage A1 u A2: ( Notenbeispiel XY wird auf der Seite m, n o, p.... erwähnt und ist darum am besten mittels Falz an Seite a – so anzuhängen, dass sie herausgeklappt werden und mit dem auf den folgenden Seiten stehenden Text verglichen werden kann.
2) Beilage B – – – – – –
3) Beilage C – – – u s. w:
Ich habe leider das Exemplar nicht mit, sonst würde ich Ihnen das noch besser sagen können.
Es ließe sich nämlich zuerst das Allgemeine, welches für alle Beilagen gleich bleibt sagen und dann das besondere (die Seite, rechts oder links etc) und zwar ungefähr so:
„Diese Beilagen sind an Falzen so anzuhängen, dass sie nach außen umgeklappt und bei den angegebenen Seiten deren Text sich auf sie bezieht mitverglichen werden können. Sie werden somit entweder vor den betreffenden Stellen als Fortsetzung einer linken Seite, links aufklappbar oder nach der letzten Stelle als rechte Seite rechts aufklappbar angebracht.“
Alle Beilagen müssen dann entsprechend gedruckt werden; so wie ich sage: jede Seite auf ein eigenes Blatt mit leerer Rückseite. Ich glaube das ist die beste Lösung. Weil sie einem guten und intelligenten Buchbinder nicht vorgreift, wenn der etwas besseres weiß.
Bitte benachrichtigen Sie mich, ob Sie das so machen
Beste Grüße
Arnold Schönberg
23. August 1922

23. August 1922


Schönberg schrieb diesen Antwortbrief auf das zweite Blatt von Universal-Edition an Arnold Schönberg, 19. August 1922.

Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection


Brief

Zitierhinweis:

Arnold Schönberg an Universal-Edition, 23. August 1922, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.7081.

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