Arnold Schönberg an Universal-Edition
23. August 1922
Ich schlage vor;
1. Die Beilagenbetreffenden
Notenbeispiele sind jedes für sich auf soviel einzelne Blätter
(deren Rückseite leer bleibt) zu drucken als sie Seiten haben.
Notenbeispiele sind jedes für sich auf soviel einzelne Blätter
(deren Rückseite leer bleibt) zu drucken als sie Seiten haben.
2. diese Blätter werden dem Buch lose beigegeben;
z. Bsp in einer Papierschleife oder einem Kreuzband auf der
letzten Seite (wie Karten in Führern.
z. Bsp in einer Papierschleife oder einem Kreuzband auf der
letzten Seite (wie Karten in Führern.
3. Außen die Beilagen werden nummeriert: Beilage I II
A, B C
A1, A2 A3 etc
A1, A2 A3 etc
4. Einem dieser Blättern wird eine
eigenes Blatt angehängt
beigefügt, welches Anweisungen für die Anklebung der Beispiele
enthält. U. zw. [...] beispielsweise
beigefügt, welches Anweisungen für die Anklebung der Beispiele
enthält. U. zw. [...] beispielsweise
1) Beilage A1 u A2: ([...] Notenbeispiel XY
wird auf der Seite m, n
o, p.... erwähnt und ist darum am besten mittels Falz an Seite a –
o, p.... erwähnt und ist darum am besten mittels Falz an Seite a –
so
anzuhängen, dass sie sie herausgeklappt werden und manmit dem
fürauf den folgenden Text Seiten
stehenden Text verglichen werden kann.
stehenden Text verglichen werden kann.
2) Beilage B
– – – – – –
– – – – – –
3) Beilage C – – –
u s. w:
u s. w:
Ich habe leider das Exemplar nicht mit, sonst würde ich
Ihnen das noch besser sagen können.
Ihnen das noch besser sagen können.
Es ließe sich nämlich zuerst das Allgemeine, welches
für alle Beilagen gleich bleibt sagen und dann das
besondere (die Seite, rechts oder links etc)
und zwar ungefähr so:
für alle Beilagen gleich bleibt sagen und dann das
besondere (die Seite, rechts oder links etc)
und zwar ungefähr so:
„Diese Beilagen sollensind an Falzen so angehängt werden,anzuhängen,
*dass sie nach außen umgeklappt werden können und
bei den angegeben[en] Seiten auf die sich auf deren Text sich auf
sie bezieht mitverglichen werden können. Sie werden somit entweder
am besten vor den niedrigsten Seiten den betreffenden Stellen
als Fortsetzung einer linken Seite, links aufklappbar oder
nach der letzten Stelle als rechte Seite rechts aufklapp[b]ar ange-
bracht.“ *
*dass sie nach außen umgeklappt werden können und
bei den angegeben[en] Seiten auf die sich auf deren Text sich auf
sie bezieht mitverglichen werden können. Sie werden somit entweder
am besten vor den niedrigsten Seiten den betreffenden Stellen
als Fortsetzung einer linken Seite, links aufklappbar oder
nach der letzten Stelle als rechte Seite rechts aufklapp[b]ar ange-
bracht.“ *
Alle Beilagen müssen dann entsprechend gedruckt werden; so wie
ich sage: jede Seite auf ein eigenes Blatt mit leerer Rückseite.
Ich glaube das ist die beste Lösung. Weil sie einem guten und in-
telligenten Buchbinder nicht vorgreift, wenn der etwas besseres
weiß.
ich sage: jede Seite auf ein eigenes Blatt mit leerer Rückseite.
Ich glaube das ist die beste Lösung. Weil sie einem guten und in-
telligenten Buchbinder nicht vorgreift, wenn der etwas besseres
weiß.
Bitte
benachrichtigen Sie mich, ob Sie das so machen
Ich schlage vor;
1. Die betreffenden Notenbeispiele sind jedes für sich auf soviel einzelne Blätter (deren Rückseite leer bleibt) zu drucken als sie
Seiten haben.
2. diese Blätter werden dem Buch lose beigegeben; z.
Bsp in einer Papierschleife oder einem Kreuzband auf der letzten Seite (wie
Karten in Führern.
3. die Beilagen werden nummeriert: Beilage
A, B C A1, A2 A3 etc
4. Einem dieser Blätter wird ein
eigenes Blatt angehängt
, welches
Anweisungen für die Anklebung der Beispiele enthält. U. zw. [...] beispielsweise
1) Beilage A1 u A2: ( Notenbeispiel XY
wird auf der Seite m, n o, p.... erwähnt und
ist darum am besten mittels Falz an Seite a – so
anzuhängen, dass sie herausgeklappt werden und mit dem
auf den folgenden Seiten stehenden Text
verglichen werden kann.
2) Beilage B – – – – – –
3) Beilage C – – – u s. w:
Ich habe leider das Exemplar nicht mit, sonst würde ich Ihnen das noch
besser sagen können.
Es ließe sich nämlich zuerst das Allgemeine, welches für alle Beilagen gleich
bleibt sagen und dann das besondere (die Seite, rechts oder links etc)
und zwar ungefähr so:
„Diese Beilagen sind an Falzen so anzuhängen,
dass sie nach außen umgeklappt und bei den angegebenen Seiten
deren Text sich auf sie bezieht
mitverglichen werden können. Sie werden somit entweder
vor den
betreffenden Stellen als Fortsetzung einer linken Seite, links aufklappbar
oder nach der letzten Stelle als rechte Seite rechts aufklappbar angebracht.“
Alle Beilagen müssen dann entsprechend gedruckt werden; so wie ich sage: jede Seite auf ein
eigenes Blatt mit leerer Rückseite. Ich glaube das ist die beste Lösung.
Weil sie einem guten und intelligenten
Buchbinder nicht vorgreift, wenn der etwas besseres weiß.
Bitte
benachrichtigen Sie mich, ob Sie das so machen
23. August 1922
Schönberg schrieb diesen Antwortbrief auf
das zweite Blatt von Universal-Edition an Arnold Schönberg, 19. August 1922.
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Brief
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 23. August 1922, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.7081.