Arnold Schönberg an Universal-Edition
6. Oktober 1933
6.X.1933
P.T. UE,
Lieber Herr Dr Kalmus, Herr
Jacob (aus Berlin) hat hier ein
Streichorchester aus Emigranten gegründet,
[u]m mit Hilfe von Konzerten für die
Teilnehmer ein Einkommen zu
verschaffen.
Lieber Herr Dr Kalmus, Herr
Jacob (aus Berlin) hat hier ein
Streichorchester aus Emigranten gegründet,
[u]m mit Hilfe von Konzerten für die
Teilnehmer ein Einkommen zu
verschaffen.
Er möchte u. A. die „Verklärte Nacht“
aufführen, kann aber selbstverständlich
keine Materialgebühr bezahlen.
aufführen, kann aber selbstverständlich
keine Materialgebühr bezahlen.
Ich bitte Sie daher es dieser Unter-
nehmung unentgeltlich zu leihen, da
es sich hier ja um eine Wohl-
tätigkeitssache handelt.
nehmung unentgeltlich zu leihen, da
es sich hier ja um eine Wohl-
tätigkeitssache handelt.
Mit besten Grüßen Ihr
NB. Unser Gespräch
wurde heute plötzlich
unterbrochen.
wurde heute plötzlich
unterbrochen.
6.X.1933
P.T. UE, Lieber Herr Dr
Kalmus, Herr
Jacob (aus Berlin) hat hier ein Streichorchester aus Emigranten
gegründet,
um mit Hilfe von Konzerten für die
Teilnehmer ein Einkommen zu verschaffen.
Er möchte u. A. die „Verklärte Nacht“
aufführen, kann aber selbstverständlich keine Materialgebühr
bezahlen.
Ich bitte Sie daher es dieser Unternehmung unentgeltlich zu leihen, da es sich hier ja um eine
Wohltätigkeitssache handelt.
Mit besten Grüßen Ihr
Arnold Schoenberg
NB. Unser Gespräch wurde heute plötzlich
unterbrochen.
Zitierhinweis:
Arnold Schönberg an Universal-Edition, 6. Oktober 1933, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.7236.