Universal-Edition an Arnold Schönberg
16. März 1917
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 16. März 1917.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 16. März 1917.
L. K.
Wohlgeb.
Herrn Arnold Schönberg
Wien XIII.
Verehrter Herr Schönberg!
Geidel fragt eben an, ob Sie mit der
Partitur-Auto-
graphie „Verklärte Nacht“ von der er eine Probeseite1 geschickt hat,
einverstanden sind. Ich bitte um umgehende Äusserung, da er im auto-
graphieren ist.
graphie „Verklärte Nacht“ von der er eine Probeseite1 geschickt hat,
einverstanden sind. Ich bitte um umgehende Äusserung, da er im auto-
graphieren ist.
Sehr erstaunt war ich über die Meldung2, dass die „Or-
chester-Lieder“ auf Grund der eigentlichen Orchesterpartitur3 hätten
gemacht werden sollen und nicht auf Grund Ihres eingezogenen Manuskriptes4. Davon
war mir nichts bekannt und auch in Ihren zahlreichen, sehr minutiö-
sen Aufzeichnungen ist meines Wissens darüber kein Wort enthalten ge-
wesen. Sie haben das offenbar übersehen und ich hoffe, dass die Kor-
rekturen nicht sehr schwer sein werden.
chester-Lieder“ auf Grund der eigentlichen Orchesterpartitur3 hätten
gemacht werden sollen und nicht auf Grund Ihres eingezogenen Manuskriptes4. Davon
war mir nichts bekannt und auch in Ihren zahlreichen, sehr minutiö-
sen Aufzeichnungen ist meines Wissens darüber kein Wort enthalten ge-
wesen. Sie haben das offenbar übersehen und ich hoffe, dass die Kor-
rekturen nicht sehr schwer sein werden.
Mit herzlichen Grüssen,
Ihr ganz ergebener
Probeseite
Korrekturabzüge für den
Erstdruck der Partitur, verschollen (ASGA B 9, Quelle I*).
Meldung
Schönberg begründete in einem den
Ersten Korrekturfahnen der Notenseiten des Original-Sammeldrucks (ASGA B 3, Quelle D1) beigelegten Schreiben umfangreiche
Korrekturen damit, dass dem Stich die falsche Quelle zugrunde gelegt
worden war. Aus den von Schönberg
vorab übermittelten Stichanweisungen (Anmerkungen für den Stecher) geht die zu verwendende Quelle
nicht hervor, da Schönberg
entsprechende Instruktionen auf der Umschlagseite des Manuskripts
vermerkt hatte (ASGA B
3, S. 183f.).
Orchesterpartitur
Reinschriftpartitur (ASGA B 3, Quelle B).
Manuskriptes
Niederschrift in Form der
vereinfachten Studier- und Dirigierpartitur. Stichvorlage für den Druck
E (ASGA B 3, Quelle C).
UNIVERSAL-EDITION, A.-G.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 16. März 1917.
Jos·Aibl Verlag, G. m. b. H.
LEIPZIG
Karlstrasse 10
WIEN
I·Karlsplatz 6·
Musikvereinsgebäude
Telegramm-Adresse: Musikedition, Wien
Telefon No 3228, 4533·Bank-Konto: k-k·priv·öst·
Länderbank. Wien·Postsparkassen·Konto 57557.
Wien 16. März 1917.
L. K.
Verehrter Herr Schönberg!
Geidel fragt eben an, ob Sie mit der
Partitur-Autographie „Verklärte Nacht“ von der
er eine Probeseite1 geschickt hat, einverstanden sind. Ich bitte um umgehende Äusserung,
da er im autographieren ist.
Sehr erstaunt war ich über die Meldung2, dass die „Orchester-Lieder“ auf Grund der eigentlichen Orchesterpartitur3 hätten gemacht werden sollen und nicht auf Grund Ihres eingezogenen
Manuskriptes4. Davon war mir nichts bekannt und auch in Ihren zahlreichen, sehr
minutiösen Aufzeichnungen ist meines Wissens darüber kein Wort
enthalten gewesen. Sie haben das offenbar übersehen und ich hoffe, dass die
Korrekturen nicht sehr schwer sein werden.
Probeseite
Korrekturabzüge für den
Erstdruck der Partitur, verschollen (ASGA B 9, Quelle I*).
Meldung
Schönberg begründete in einem den
Ersten Korrekturfahnen der Notenseiten des Original-Sammeldrucks (ASGA B 3, Quelle D1) beigelegten Schreiben umfangreiche
Korrekturen damit, dass dem Stich die falsche Quelle zugrunde gelegt
worden war. Aus den von Schönberg
vorab übermittelten Stichanweisungen (Anmerkungen für den Stecher) geht die zu verwendende Quelle
nicht hervor, da Schönberg
entsprechende Instruktionen auf der Umschlagseite des Manuskripts
vermerkt hatte (ASGA B
3, S. 183f.).
Orchesterpartitur
Reinschriftpartitur (ASGA B 3, Quelle B).
Manuskriptes
Niederschrift in Form der
vereinfachten Studier- und Dirigierpartitur. Stichvorlage für den Druck
E (ASGA B 3, Quelle C).
16. März 1917
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 16. März 1917, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.17702.