Universal-Edition an Arnold Schönberg
12. April 1927
Hochverehrter Herr Professor!
Mit Freude ersehen wir aus Ihrem geschätzten humor-
vollen Schreiben vom 8. d. M. Ihre gute Laune, die allerdings bei-
nahe ansteckend wirkt. Wir bitten Sie, unser Schreiben1 vom 1. April,
in welchem wir um Retournierung von Partituren jüngerer Kompo-
nisten ersuchten, als Aprilscherz aufzufassen.
vollen Schreiben vom 8. d. M. Ihre gute Laune, die allerdings bei-
nahe ansteckend wirkt. Wir bitten Sie, unser Schreiben1 vom 1. April,
in welchem wir um Retournierung von Partituren jüngerer Kompo-
nisten ersuchten, als Aprilscherz aufzufassen.
Die gewünschten 4 Partituren der endlich erschienenen
„SUITE“2 gehen gleichzeitig an Ihre Adresse ab (Sie haben offenbar
übersehen, dass die Verzögerung3 nicht im Verlag sondern in der
„Greisslerei“ entstanden ist).
„SUITE“2 gehen gleichzeitig an Ihre Adresse ab (Sie haben offenbar
übersehen, dass die Verzögerung3 nicht im Verlag sondern in der
„Greisslerei“ entstanden ist).
Das Antwortschreiben auf Ihren letzten Brief ist noch
gestern vor Einlangen Ihrer Urgenz4 herausgeflattert. Hoffentlich
findet Sie diese Friedenstaube in versöhnlicher Stimmung!
gestern vor Einlangen Ihrer Urgenz4 herausgeflattert. Hoffentlich
findet Sie diese Friedenstaube in versöhnlicher Stimmung!
Schreiben
erschienenen
„SUITE“
Erscheinungsdatum: 31. März 1927, Auflage: 300 (ASGA B 23/2, S.
129).
Verzögerung
Felix Greissle begründete die
Verzögerung damit, dass die Universal-Edition die Bezahlung seiner Arbeit nach
Korrektur der Klavierpartitur fast gänzlich eingestellt hätte und der
Schwierigkeit, die Korrekturen unbezahlt vorzunehmen, da durch Gertrude Greissles begonnene
Psychoanalyse zusätzlichen Kosten entstandenen wären (Felix Greissle an
Arnold Schönberg zwischen 29. Jänner und 31. März 1927; ASCC
11657).
Urgenz
Hochverehrter Herr Professor!
Mit Freude ersehen wir aus Ihrem geschätzten humorvollen Schreiben vom 8. d. M. Ihre gute Laune, die allerdings beinahe ansteckend wirkt. Wir bitten Sie,
unser Schreiben1 vom 1.
April, in welchem wir um Retournierung von Partituren jüngerer
Komponisten ersuchten, als Aprilscherz
aufzufassen.
Die gewünschten 4 Partituren der endlich erschienenen
„SUITE“2 gehen gleichzeitig an Ihre
Adresse ab (Sie haben offenbar übersehen, dass die Verzögerung3 nicht im Verlag sondern in der „Greisslerei“ entstanden ist).
Das Antwortschreiben auf Ihren letzten Brief ist noch gestern vor Einlangen Ihrer
Urgenz4 herausgeflattert.
Hoffentlich findet Sie diese Friedenstaube in versöhnlicher Stimmung!
Schreiben
erschienenen
„SUITE“
Erscheinungsdatum: 31. März 1927, Auflage: 300 (ASGA B 23/2, S.
129).
Verzögerung
Felix Greissle begründete die
Verzögerung damit, dass die Universal-Edition die Bezahlung seiner Arbeit nach
Korrektur der Klavierpartitur fast gänzlich eingestellt hätte und der
Schwierigkeit, die Korrekturen unbezahlt vorzunehmen, da durch Gertrude Greissles begonnene
Psychoanalyse zusätzlichen Kosten entstandenen wären (Felix Greissle an
Arnold Schönberg zwischen 29. Jänner und 31. März 1927; ASCC
11657).
Urgenz
12. April 1927
Arnold Schönberg Center
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Wien
Archiv
Universal Edition Collection
Brief, Kopie
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 12. April 1927, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.19886.