Universal-Edition an Arnold Schönberg
1. Juli 1927
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Ihr Schreiben vom 29.
Juni haben wir soeben erhalten
und liessen Ihnen den Betrag von ... S 1500.–, wie bereits tele-
grafisch mitgeteilt, durch die Länderbank überweisen. Wir nahmen
in Vormerkung, dass sie uns diesen Betrag, der in keinem Zusammen-
hang zu unseren sonstigen Verrechnungen stehen soll, innerhalb
vier Wochen in barem zurückzahlen werden.
und liessen Ihnen den Betrag von ... S 1500.–, wie bereits tele-
grafisch mitgeteilt, durch die Länderbank überweisen. Wir nahmen
in Vormerkung, dass sie uns diesen Betrag, der in keinem Zusammen-
hang zu unseren sonstigen Verrechnungen stehen soll, innerhalb
vier Wochen in barem zurückzahlen werden.
Es wurde bei uns vorgemerkt, dass das Quartett
Frau
Coolidge gewidmet1 sein wird und dass der Wortlaut der Widmung von
Ihnen rechtzeitig eingefordert werden muss.
Coolidge gewidmet1 sein wird und dass der Wortlaut der Widmung von
Ihnen rechtzeitig eingefordert werden muss.
Mit unserem gestrigen Schreiben haben wir Ihnen
die
gewünschten Vorschläge übermittelt und würden uns freuen, wenn Sie
diesen zustimmen würden und dadurch ein Weg zu dauerndem Frieden
gefunden wäre.
gewünschten Vorschläge übermittelt und würden uns freuen, wenn Sie
diesen zustimmen würden und dadurch ein Weg zu dauerndem Frieden
gefunden wäre.
Herrn Direktor Hertzka, der gegenwärtig in
Frankfurt
ist, werden wir Ihre Grüsse bestellen. Von Frankfurt fährt er nach
Bad Nauheim und ist uns seine dortige Adresse noch nicht bekannt.
Wir würden Ihnen vorschlagen, das „Textbuch“ an uns zu senden und
würden es dann sofort Herrn Direktor Hertzka weiterleiten.
ist, werden wir Ihre Grüsse bestellen. Von Frankfurt fährt er nach
Bad Nauheim und ist uns seine dortige Adresse noch nicht bekannt.
Wir würden Ihnen vorschlagen, das „Textbuch“ an uns zu senden und
würden es dann sofort Herrn Direktor Hertzka weiterleiten.
gewidmet
Arnold Schönberg
hatte Anfang März durch Hans Kindler eine Anfrage erhalten, im
Auftrag von Elizabeth Sprague Coolidge ein Werk für Kammerorchester zu
schreiben. Mitte Juni berichtete er
Hans Heinz Stuckenschmidt er
hätte Coolidge „zugesagt, ihr entweder mein neues Quartett für einige von ihr in Europa und
Amerika zu veranstaltende Konzerte zu überlassen, oder ihr für diesen
Zweck eine neue Komposition zu schreiben“. Ersteres wurde realisiert,
wofür Coolidge sich brieflich bedankte (Elizabeth Sprague Coolidge an
Arnold Schönberg, 1927; ASCC
20633; Elizabeth Sprague Coolidge an Arnold Schönberg, 12.
Juli 1927; ASCC 10467; Arnold Schönberg an Hans Heinz Stuckenschmidt, 15.
Juni 1927; ASCC
1325).
Sehr verehrter Meister Schönberg!
Ihr Schreiben vom 29.
Juni haben wir soeben erhalten und liessen Ihnen den Betrag von
... S 1500.–, wie bereits telegrafisch mitgeteilt, durch die Länderbank überweisen. Wir nahmen in Vormerkung, dass sie
uns diesen Betrag, der in keinem Zusammenhang zu unseren sonstigen Verrechnungen stehen soll, innerhalb vier Wochen in barem zurückzahlen werden.
Es wurde bei uns vorgemerkt, dass das Quartett
Frau
Coolidge
gewidmet1 sein wird und dass der
Wortlaut der Widmung von Ihnen rechtzeitig eingefordert werden muss.
Mit unserem gestrigen Schreiben haben wir Ihnen
die gewünschten Vorschläge übermittelt und würden uns freuen, wenn Sie
diesen zustimmen würden und dadurch ein Weg zu dauerndem Frieden
gefunden wäre.
Herrn Direktor Hertzka, der gegenwärtig in
Frankfurt
ist, werden wir Ihre Grüsse bestellen. Von Frankfurt fährt er nach
Bad
Nauheim und ist uns seine dortige Adresse noch nicht bekannt.
Wir würden Ihnen vorschlagen, das „Textbuch“ an uns zu senden und würden es dann sofort
Herrn Direktor Hertzka weiterleiten.
gewidmet
Arnold Schönberg
hatte Anfang März durch Hans Kindler eine Anfrage erhalten, im
Auftrag von Elizabeth Sprague Coolidge ein Werk für Kammerorchester zu
schreiben. Mitte Juni berichtete er
Hans Heinz Stuckenschmidt er
hätte Coolidge „zugesagt, ihr entweder mein neues Quartett für einige von ihr in Europa und
Amerika zu veranstaltende Konzerte zu überlassen, oder ihr für diesen
Zweck eine neue Komposition zu schreiben“. Ersteres wurde realisiert,
wofür Coolidge sich brieflich bedankte (Elizabeth Sprague Coolidge an
Arnold Schönberg, 1927; ASCC
20633; Elizabeth Sprague Coolidge an Arnold Schönberg, 12.
Juli 1927; ASCC 10467; Arnold Schönberg an Hans Heinz Stuckenschmidt, 15.
Juni 1927; ASCC
1325).
Zitierhinweis:
Universal-Edition an Arnold Schönberg, 1. Juli 1927, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien. Hrsg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder unter Mitarbeit von Jannik Franz und Philipp Kehrer, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Arnold Schönberg Center, Wien. Version 2.5 vom 26.05.2026. URL: https://www.schoenberg-ue.at/ue/letters/letter.19936.